Kwazulu Natal: Drakensberge / Durban / St. Lucia

Freitagmittag um 12 Uhr, nachdem ich mit Zelt, Schlafsack und Liegematte ausgerüstet hatte ging es dann mal wieder los auf große Fahrt. Nachmittags kamen wir in den Drakensbergen an, haben eine Pause an einem wunderschönen Stausee gemacht und mal wieder den Ausblick genossen.
Danach ging es weiter in den “Royal Natal Nationalpark”, der in den Drakensbergen direkt an der östlichen Grenze zu Lesotho liegt. Wir haben direkt unterhalb des “Amphitheaters” übernachtet, eine sich über 6 km erstreckende Formation der Berge, die an ein riesiges Amphitheater erinnert, wunderschön!
Besonders der Anblick beim Sonnenaufgang am Samstagmorgen war ein Traum! KwazuluNatal_ 05.JPG Es ging aber direkt weiter die N3 entlang bis Pietermaritzburg, ein wunderschönes kleines Städtchen. KwazuluNatal_ 16.JPG Nach einem gemütlichen Stadtbummel ging es weiter ins “Tal der tausend Hügel”. KwazuluNatal_ 09.JPG Nur Sandwege, keine Teerstrassen, vorbei an Eingeborenendörfern durch die wunderschönste, hügeligste Landschaft, die man sich vorstellen kann! KwazuluNatal_ 23.JPG
Von hier aus war es auch nicht mehr weit bis Durban. Durban ist eine der größten Städte Südafrikas und liegt direkt am indischen Ozean. Es ist bekannt als das Urlaubsparadies, wegen der herrlichen Strände und dem tollen Wetter. Wir sind auf dem indischen Markt gestartet, wo es alle Gewürze der Welt gibt und diese tausend verschiedenen Gerüche sind einfach herrlich! KwazuluNatal_ 12.JPG Aber es gibt auch alle möglichen anderen Stände mit schönem Handwerk, wo wir auch erstmal etwas einkaufen. Weiter geht es zur größten Moschee Südafrikas, einfach beeindruckend! Als nächstes bummeln wir gemütlich durch die Stadt und gehen auf einem Markt noch etwas einkaufen.

Diese Stadt ist einfach der Wahnsinn, das Leben pulsiert, es ist die Hölle los! Nachmittags fahren wir noch auf Empfehlung eines Arbeitskollegen hin zu “The Point”, wo man die Schiffe in den Hafen und wieder herausfahren sehen kann. Und tatsächlich fährt gerade ein Schiff mit Containern aus Hamburg wieder aufs Meer hinaus! KwazuluNatal_ 17.JPG

Den Abschluss bildet dann noch “North Beach” eine beeindruckende Strandpromenade, wo wir noch gemütlich ein Eis essen und entlang schlendern, bevor wir uns auf die Weiterfahrt machen. KwazuluNatal_ 20.JPG [singlepic id=1552 w=320 h=240 float=]

Auf dem Weg machen wir noch einen kurzen Zwischenstopp in “Umhlanga Rocks” einem wunderschönen kleinen Ferienort am Meer, mit einem süßen Leuchtturm. KwazuluNatal_ 22.JPG
Dann geht es immer am Meer entlang in Richtung Norden, eine herrliche Strecke! Die Häuser und der Strand erinnern sehr an “Der Feind in meinem Bett” – irgendwie unheimlich.
Abends kommen wir dann in St. Lucia an, ein netter kleiner Ort direkt am Meer, wo wir übernachten und von dem anstrengenden Tag erschöpft ziemlich bald ins Bett fallen.
Sonntagmorgen stehen wir wieder sehr früh auf und machen uns gleich auf den Weg in die “Greater St. Lucia Wetlands” am Lake St. Lucia, nämlich ins “False Bay” Game Reserve. Wir sind wohl die ersten Besucher, es ist einfach herrlich diese Stille! KwazuluNatal_ 24.JPG
Von hier geht es weiter ins “Hluhluwe/Umfolozi Game Reserve” und wir haben mal wieder ein Riesenglück, neben Elefanten, Impalas, Zebras und Warthogs sehen wir 2 Rhinos mit ihren Babys direkt vor uns über die Strasse laufen und einen Giraffenkindergarten gleich neben der Strasse, 12 kleine Giraffen mit einer großen als Aufpasser! KwazuluNatal_ 14.JPG [singlepic id=1544 w=320 h=240 float=]
Nachmittags verlassen wir das Game-Reserve und fahren auf einer Landstrasse mitten durch “Kwazulu-Natal”, wieder durch herrliche Landschaft und an einigen Eingeborenendörfern vorbei. Auf einer der Strassen übersieht Volker eine 60 km/h Begrenzung und wir werden von der Polizei angehalten. Naja, 86 in der 60 Zone ist ja auch nicht das Wahre, aber was kann man machen. Zum Glück kann der Polizist mit dem internationalen Führerschein gar nichts anfangen und lässt uns weiterfahren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind hier wirklich extrem, meistens 100 km/h auf der Autobahn 120, hier kann sich niemand vorstellen, dass wir in Deutschland keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn haben, vielleicht drückt die Polizei deshalb auch bei Deutschen ab und zu ein Auge zu!

KwazuluNatal_ 07.JPG Nach ein paar Stunden Fahrt erreichen wir die Battlefields in Dundee. Besonders beeindruckend ist das Monument der Schlacht am Blood River Canyon, eine riesige Wagenburg aus Metall nachgebaut, die an die entscheidende Schlacht, die lange als politischer und religiöser Sieg der Afrikaner über die Zulus galt. Man fühlt sich wirklich fast wie damals, wenn man auf einem der Planwägen sitzt und in die unendliche Weite blickt! KwazuluNatal_ 08.JPG
Die Heimfahrt hat sich dann jedoch sehr hingezogen, abends waren wir dann noch zur Stärkung etwas Essen, wenn man so durch die Städte fährt, überall nur die Tankstellen, Fast Food Ketten und Werbeplakate beleuchtet und dann wieder in diese unendliche Weite fährt kommt man sich vor wie in den USA!

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