Höhenflug
Zur Abwechslung mussten wir mal wieder früh raus und sind nach Lhasa geflogen. Dank unserem Riesenbaby Thorsten hatten wir nette Plätze am Notausgang.
In Lhasa haben wir unsere Sachen ins vorgebuchte Hotel gebracht und dann ging die Organisierung los. Wir haben tausend Stationen für ein besseres Guesthouse abgeklappert (schwierig weil alles voll war), haben versucht einen Jeep für unsere Tour zu buchen (schwierig weil wir zu fünft waren), haben uns um Potala Tickets bemüht (schwierig, weil man die nicht selber kaufen kann) und haben versucht herauszufinden, wie wir wieder von Lhasa wegkommen nach dem Tibettrip. Abends waren wir alle sehr ko.
Planen, organisieren und noch mal planen
Morgens hat Thorsten gemerkt, dass es doch ratsam ist Diamox (gegen Höhenkrankheit) zu nehmen. Er war nachts mit starkem Kopfweh aufgewacht. Zum Glück haben wir ein neues, nettes Hotel gefunden. Nachdem wir nach ewigen Preisvergleichen jemanden beauftragt hatten uns Potala-Tickets zu besorgen, sind wir ein bisschen durch die tollen Gässchen gelaufen und haben uns den Jokhang Tempel angesehen, der als der heiligste in Tibet gilt.
Dann haben wir uns den Sonnenuntergang an der Potala angesehen.
Danach haben wir den Fehler begangen ein Kettchen bei einer der Straßenhändlerinnen zu kaufen. Schwups waren wir von 30 Tibetern umringt. Mit Rikschas sind wir zum Abendessen gefahren.
Sehr lecker und jede Menge Mäuse die da rumgequiekt haben…
Potala
Morgens haben wir die Potalatickets geholt. Dann haben wir uns den Summerpalace der Dalai Lamas angesehen.
Dann ging es weiter zur Potala. Die ganzen Treppen waren schon ziemlich anstrengend in der Höhe und bei der Hitze.
So schön die Potala auch von außen ist, die 20 Euro Eintritt waren etwas übertrieben. Die ganze Geldmacherei wirkt ein wenig befremdend. Überall wirkt Geld “geopfert” und die Mönche sind vorwiegend damit beschäftigt das ganze Geld mit Schaufeln und Müllsäcken aufzusammeln. Die Aussicht war aber Klasse und beeindruckend waren die “Särge der Dalai Lamas”. In einem wurden neben unzählbaren Edelsteinen über 5.000 kg Gold verbaut. Von außen ist die Position der Särge an den vergoldeten Dachteilen zu erkennen.
Abends haben wir nur noch den Jeep ausgetestet und Probe gesessen.