Ziel waren die in ASTURIEN gelegenen “Picos de Europa“.
Es ging nach Norden immer in Richtung Santander, dann noch ein Stueck in Richtung Westen und wir haben “Spaniens Schweiz” – wie die Gegend oft genannt wird – erreicht.
Der Nationalpark “Picos de Europa” befindet sich inmitten der kantabrischen Bergkette zwischen den Provinzen Asturien, Leon und Santander.
1995 wurde der Naturraum wegen seiner Einzigartigkeit, Schoenheit und natuerlich auch wegen landschaftlichem, geologischem und natuerlichem Interesse zum Nationalpark erklaert und 2003 zum Biosphaerenreservate ernannt.
In 300 Millionen Jahren wurde diese herrliche felsige Lanschaft geschaffen.
Es gibt drei Hauptmassive in diesem Naturwunder, die von dem Fluss “Cares” und dessen Nebenarm “Duje” eingeteilt werden.
Hier gibt es Braunbaeren, Gaemsen, Adler und Gaensegeier – und auch Ziegen -, die in dem schroffen Kuestengebirge ihr zuhause haben.
In den Gebirgsdoerfern findet man herrliche Bauernhoefe und Senner und Snnerinnen stapfen mit ihren Holzschuhen ueber die Weiden oder sitzen gemuetlich vor ihren Haeuschen und geniessen die Sonne.
Alleine die Fahrt war schon ein Traum, durch die herrliche Gebirgslandschaft, vorbei an Stauseen, Schloessern und ueber Paesse und durch Taeler.
Unsere erste Anlaufstelle am Freitag abend war der “Mirador de Poncebos”: unser Hotel mit herrlichstem Ausblick auf die “Picos de Europa” und den “Río Cares”.
Da hiess es dann erstmal ausruhen und Kraft tanken fuer die am naechsten Tag anstehende Wanderung!
“SENDA DEL CARES”
Am naechsten Morgen ging es dann los: wir wollten die “Cares-Schlucht” durchwandern, die als eine der schoensten Wanderrouten Spaniens gilt. Es geht einen Pfad entlang neben einer Schlucht, in der tief unten dunkeltuerkis der “Río Cares” leuchtet. Schmetterlinge fliegen zwischen Farnen und Bergblumen, Eidechsen laufen ueber den Weg oder sonnen sich auf den Steinen und am Himmel ziehen Raubvoelgel ihre Kreise – einfach wie im Traum!
Los ging es in “Poncebos” und dann immer am “Cares” entlang bis nach “Caín”. Diese Route bietet die Moeglichkeit in einer eintaegigen Wanderung von der Provinz “Asturien” (Poncebos) nach “Castilla y León” (Caín) zu wandern.
Wie hatten grosses Glueck mit dem Wetter, erst herrlicher Sonnenschein, dann zogen zum Glueck ein paar Woelkchen vorbei, was uns davor bewahrt hat in der gleissenden Sonne, die in die Schlucht schien zu verbrennen.
Es ging einen kleinen Pfad immer am Hang entlang, am Ende des Weges kurz vor “Caín” warteten dann noch einige Bruecken und Tunnel auf uns, bevor wir unser Ziel erreicht haben.
In “Caín” haben wir uns bei einem kleinen Picknick gestaerkt, bevor es an den Rueckweg ging.
Auf dem Rueckweg haben sich sogar ein paar Mountainbiker auf den Weg durch die Schlucht gemacht, das ist mit Sicherheit auch eine gute Idee!