Cordoba

Córdoba wird auch gerne als “Stadt der Kalifen” bezeichnet. Diese Bezeichnung spielt auf die Bluetezeit der Stadt an, als sie zweieinhalb Jahrhunderte die Metropole des maurischen Spaniens und sogar des gesamten westlichen Mittelmeerraumes war.

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Das arabische Erbe schimmert heute noch in der Stadt und angeblich auch den Bewohnern durch. Ihnen werden Attribute wie “auf Etikette bedacht”, “aristokratisch” und “still” zugeordnet. Diese Eigenschaften trafen wohl auch auf die arabischen Herrscher zu.

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Tief in der arabisch-roemischen Tradition wurzelt auch die Patio-Kultur, die in Córdoba besonders gepflegt wird. Die Innenhoefe sind liebevoll mit Wandschmuck, Blumenpracht und schmiedeeisernen Gittern ausgestaltet, teilweise kann man diese Bluetenpracht sogar von der Strasse aus bewundern.

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Wir haben uns durch das Gewirr der schmalen, gewundenen Gassen der “Judería” aufgemacht zur “Moschee-Kathedrale” meist einfach “Mezquíta” genannt.

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In diesem praechtigen Sakralgebaeude warfen sich einst bis zu 25.000 Glaeubige vor Allah nieder, dieses Fassungsvermoegen wurde durch die viermalige Erweiterung durch die verschiedenen Herrscher ermoeglicht.

Sie ist die Hauptattraktion Córdobas und bildete waehrend der Periode des Kalifats ein gleichwertiges Pilgerziel wie die “Grosse Moschee von Mekka”.

Durch die zahlreichen Erweiterungen und Verschoenerungen wurde sie zu einer der praechtigsten Moscheen ueberhaupt, woran auch der Einbau einer Kathedrale im 16. Jh. nichts aendern konnte.

Ganz im Gegenteil, diesem ziemlich gewalttaetigen Eingriff verdankt die Mezquíta ihre einmalige Besonderheit:

hier sind die unterschiedlichen Konzepte christlicher und islamischer Architektur so deutlich auf engstem Raum konzentriert wie nirgendwo anders.

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