Die erste Station der Südamerikareise war in “Santiago de Chile”.
Auf den Postkartenmotiven liegt Santiago als moderne Großstadt zu Füßen der gigantischen, mit Schnee bedeckten Andengipfeln – ein schönes Bild! Also war ich gespannt was mich nun tatsächlich erwarten würde.
Nachdem das Einreiseprozedere abgeschlossen war und sämtliches Gepäck durchleuchtet und durchsucht worden war (um sicherzustellen, dass niemand frisches Obst, Gemüse, Käse oder Fleisch einführt) stand ich also am Flughafen in Santiago und wurde zum Glück gleich abgeholt.
Wir sind zuerst in die Wohnung gefahren und schon auf der Fahrt in die Innenstadt war sehr auffällig wie grün alles ist. Santiago ist eine Stadt die allerdings auch quasi rund um die Uhr bewässert wird, aber das lohnt sich auch, so schön grün wie daher alles ist!
Im Stadtviertel Providencia in der Wohnung angekommen war ich erstmal platt, als ich die Dachterasse mit Pool und Jacuzzi (Whirlpool) mit Blick über Santiago gesehen habe.
Ich habe dann gleich die Möglichkeit genutzt nach dem langen Flug ein paar Runden im Pool zu drehen, bevor ich zur Stadterkundungstour losgezogen bin.
Von der Wohnung aus bin ich erstmal die Avenida Providencia immer in Richtung Innenstadt gelaufen und habe das Geschehen auf mich wirken lassen. Es war herrlich bei Sonnenschein und Sommertemperaturen durch die Strassen zu laufen, die Chilenen zu beobachten und zu realisieren wo man eigentlich gerade ist.
Ich muss sagen, ich empfand Santiago als sehr angenehm, ich habe mich nicht unsicher gefühlt, sondern ganz im Gegenteil, ich habe mich richtig wohl gefühlt, als ich da so durch die Stadt gelaufen bin, die Leute machten einen sehr freundlichen und offenen Eindruck.
Vorbei an der Plaza Baquedano (Plaza Italia) ging es zum Park um den Cerro Santa Lucia, ein kleiner Hügel inmitten der Stadt, von dem aus ich einen herrlichen Ausblick genossen habe!
Im Anschluss habe ich eine kleine Runde durch die Stadt gedreht, durch die belebte Fußgängerzone, über die Plaza der Armas – ein wunderschöner Platz mit Strassenkünstlern, hübschen Gebäuden und vielen Menschen – und vobei an der Plaza de Constitución von wo aus man einen schönen Blick auf den Präsidentenpalast hat.
Nach dieser ersten Runde durch die Stadt sind wir zum 870 m hohen Cerro San Christóbal gelaufen.
Dieser liegt in der größten offenen Fläche der Hauptstadt und bietet besonders bei Sonnenuntergang eine wunderbaren Blick auf Santiago und die Andengipfel im Hintergrund. Hier fand ich dann auch tatsächlich mein Postkartenmotiv wieder
Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher durch das Ausgehviertel Bellavista gemacht, Wahnsinn was da los war!!!
Wir haben uns dann noch einen gemütlichen Abend auf der Dachterasse über den Dächern von Santiago gemacht, so lässt es sich aushalten!