Am nächsten morgen haben wir uns dann auf den Weg ans Meer gemacht. Unser Ziel war Valparaíso, auch “Valpo” genannt.
Diese 120 km nordwestlich gelegene Stadt gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles und gehört zum Weltkulturerbe und das nicht umsonst: die Hafenstadt ist berühmt für ihre Ascensores (Aufzüge), die die Innenstadt mit den Wohngebietne auf den Hügeln ringsum verbinden und einen herrlichen Ausblick auf die bunten Häuser der Stadt sowie Hafen und Meer bieten.
Hier haben wir den Blick von den verschiedenen Ascensores – so werden die Aussichtspunkte genannt, die man entweder zu Fuß oder mit einer Art Aufzug erreicht – genossen.
Außerdem habe ich auch das erste Mal Gelegenheit dazu gehabt den besten Snack Chiles zu probieren: ein “Completo”.
Das ist ein Hotdog mit Guacamole, Mayo und Tomate. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber gar nicht so übel!
Von Valparaíso sind wir nachmittags weitergefahren nach Viña del Mar. Charakteristisch für diese Küstenstadt sind wohl die grünen Gärten, Parks, Blumen und palmengesäumten Boulevards, sowie natürlich: das Meer!!!
Diese Stadt bietet einen starken Kontrast zu Valparaíso, dadurch dass sie eine wenig das Gefühl eines City Beach Resorts vermittelt, das beliebtes Wochenend- und Urlaubsziel für die “Santiaguinos” darstellt und die Gutsituierten sich hier ihre Villen gebaut haben.
Wir haben uns dann aber, nachdem wir eine originale “moai” (eine riesige Steinskulptur der “Rapa Nui” = Osterinsel) bestaunt haben, dazu entschlossen unseren Badestopp in Reñaca einzulegen.
Hier haben wir uns dann in den Pazifik gewagt, allerdings nur zur Abkühlung, da durch den Wind ziemlich starker Wellengang einsetze. Dennoch ein schöner Abschluss bevor es zurück nach Santiago ging.