Argentinien: Salta

Salta war der erste Abschnitt der gemeinsamen Reise mit meiner Cousine, neben einer Stadtbesichtigung haben wir eine Tour nach Cafayate gemacht, vorbei an herrlicher Landschaft mit dem Besuch von zwei Weingütern. Abends stand dann Empanadas machen und essen auf dem Programm!

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Am nächsten morgen gab es dann erstmal zum Frühstück einen Cafe con Leche mit “Alfajores”, typisch argentinisch.

Alfajores sind Kekse, die mit “Dulce de Leche” (sehr lecker!) gefüllt sind. Dulce de Leche ist eine Art Milchcreme (ähnlich wie Nutella nur mit karamell Geschmack), die als Brotaufstrich gegessen wird oder in Alfajores zum Frühstück :-)

In Salta angekommen wurden wir direkt nach dem Aussteigen noch am Busbahnhof geradezu überfallen mit Hostel Angeboten, so dass wir uns dann das beste Angebot aussuchen konnten. Und es war eine gute Entscheidung!

Schon beim Einchecken haben wir an der Rezeption gute Tipps bekommen, wie wir unsere Tour fortführen könnten.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten haben wir uns auf Stadterkundungstour gemacht. Suedamerika2008_ 0027.jpg Erst sind wir durch die Innenstadt zur zentralen Plaza 9 de Julio gebummelt, waren Eis essen und sind dann mit der “teleférico” (Seilbahn) auf den Cerro San Bernardo gefahren. Suedamerika2008_ 0029.jpg

Von hier hatten wir einen tollen Blick über die Stadt und das Lerman-Tal und sind dann wieder den Berg hinunter vorbei am Güemes-Denkmal durch die Fußgängerzonen Alberdi und Florida zum Hostel gelaufen.

Hier stand dann schon das Abendprogramm an:

Wir haben selber Empanadas – eine weitere Spezialität Südamerikas – gemacht.

Erst wurde die Füllung gekocht, dann haben wir die Teigtaschen gefüllt und über offenem Feuer gebacken. Das Beste war dann natürlich als wir unser Werk essen durften, sehr lecker!!!

Es war echt ein lustiger Abend und schöner Auftakt unserer Reise!

Am nächsten morgen hatten wir einen Ausflug durch die malerischen Landschaft um Salta nach Cafayate gebucht. Los ging es früh morgens im Bus. Auch wenn die ganze Tour ein wenig touristisch angehaucht war, war es ein toller Tag! Suedamerika2008_ 0030.jpg

Landschaftlich gesehen traumschön, wir sind durch die “Marslandschaft” der Quebrada de Cafayate gefahren und haben zwischendurch ein Minitrekking in die Garganta del Diablo (Teufelsschlund) gemacht, das war zwar nicht wirklich anspruchsvolles Trekking aber ganz lustig.

Die Sierra de Carhuasi bot auf unserem Weg den Hintergrund für verschiedene Steinformationen wie “El Anfiteatro” (Amphitheater), “El Sapo” (Kröte), “Los Castillos” (Burgen) und viele mehr. Suedamerika2008_ 0033.jpg So kamen wir dann in das auf 1.600 m gelegene Cafayate, auf deren Umgebung sich ein paar der besten Weinberge Argentiniens verteilen. Hier haben wir zwei Weingüter besichtigt und an einer Weinprobe teilgenommen. Suedamerika2008_ 0031.jpg Im Anschluss hatten wir Zeit durch die Stadt zu bummen. Wir waren in einem gemütlichen, kleinen Restaurant essen, saltenische Spezialitäten wie Empanadas und Humitas (das ist eine Mischung aus Maismehl und Gemüse in einer Tasche aus Maisblättern gekocht) – sehr empfehlenswert! Suedamerika2008_ 0032.jpg

Dann ging es wieder zurück nach Salta. Das schöne an diesem Tag war, dass wir eine nette Chilenin namens Pamela kennengelernt hatten, die im Norden Chiles wohnt. So hatten wir einen wunderschönen und abwechslungsreichen Tag. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Abends waren wir dann aber auch ziemlich ko! Ausserdem mussten wir ja noch planen wie nun unsere Reise weitergehen sollte. Das Problem war, dass nur 3x wöchentlich ein Bus von Salta über die Anden nach Chile in die Atacama Wüste fuhr. Horacio hatte uns den Tipp gegeben daher besser zuerst nach Bolivien in die Uyuni Wüste zu fahren und die Jeeptour durch Uyuni zu machen mit Endpunkt Chile. Nachdem wir uns so gut mit Pamela verstanden hatten hat sie beschlossen sich uns anzuschliessen.

Da wir abends nur noch die Bustickets an die bolivianische Grenze bekommen hatten mussten wir am nächsten morgen noch die Tickets für unsere Weiterreise organisieren, was ein wenig kompliziert war, besonders auch daher, dass wir nicht mehr genügend Bargeld hatten und man leider noch nicht immer und überall mit Kreditkarte zahlen kann. Aber am Ende hatten wir dann zumindest alles organisiert, so dass wir beruhigt unserer Reise fortsetzen konnten.

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