Am nächsten morgen lagen wir dann bereits in der Bucht von Española vor Anker.
Auf unserem ersten Ausflug am morgen haben wir wieder unzählige Seelöwen gesehen, außerdem Landleguane, die dreifarbigen Meeresechsen (rot, grün und schwarz), Lavaeidechsen mit ihrer roten Kehle, sowie unzählige Rot- und Blaufußtölpel.
Die beiden Highlights waren der Albatros den wir gesehen haben, sowie das Blowhole. Hier wird durch die Wellen, die an Land schlagen Wasser durch einen Lavatunnel gepresst und an anderer Stelle wie eine Fontäne wieder herausgeblasen – ein faszinierendes Schauspiel.
Von hier sind wir dann auf die andere Seite der Insel gefahren, ich durfte mal wieder das Steuer übernehmen und dann geschah das Wunder:
Delphine – überall um unser Boot, unter unserem Boot Delphine. Wir konnten sie gar nicht mehr zählen. Ein Traum wurde war, ich war überwältigt, überall aus den Wellen tauchten sie auf und schwammen neben unserem Boot her.
Dann war das Schauspiel so plötzlich wie es begonnen hatte auch schon wieder vorbei.
Dafür wartete aber schon das nächste Wunder auf uns: Die Gardners Bucht.
Und diese Bucht ist tatsächlich das Paradies. Ein endloser Strand mit dem herrlichsten, weißen Sand, den man sich vorstellen kann und dann eine Seelöwenkolonie an diesem Traumstrand. Unvorstellbar!
Auch hier hatten wir wieder Zeit den herrlichen Strand zu genießen und Schnorcheln zu gehen.
Abends haben wir in genau dieser Bucht dann den wohl schönsten Sonnenuntergang von allen erlebt:
In der Nacht durfte ich dann zum ersten Mal nachts das Boot steuern mit der Hilfe von Radar und GPS – das war ziemlich spannend, der Kapitän hat mir alles genau erklärt, dennoch war es wesentlich schwieriger den Kurs zu halten als tagsüber, hat aber riesigen Spaß gemacht!